00:00:07: Herzlich willkommen zum Podcast der Stiftsbibliothek Sankt Gallen.
00:00:10: Heute zu Gast mit Nico Stadlmann, Co-Leiterin des Archivs der Ortsburger Gemeinde Sankte Gallen und der Wartezeit in Sammlung der Ortesburger Gemeinden Sankta Gallen.
00:00:19: Mein Name ist Silo Frick.
00:00:21: Nico, herzlich willkommen!
00:00:22: Schön bist du da?
00:00:23: Danke.
00:00:23: Schön bist Du immer noch da?
00:00:25: Wir haben ja verschiedene Dokumente die wir besprechen können und anschauen.
00:00:29: das was hier liegt ist irgendwie interessant weil es sieht gar nicht so nach Trockner Archivmaterie aus.
00:00:35: Es ist eigentlich wunderschön mit einer technischen Zeichnung versehen, ist das nicht eher ein Schulbuch?
00:00:41: Ja du hast völlig recht!
00:00:43: Das Dokument das hier liegt stammt auch nicht aus dem Archiv sondern aus der Vardianischen Sammlung quasi die früh neuzeitliche Bibliothek der Stadt.
00:00:52: Und es ist wirklich, man könnte eigentlich sagen ein Lehrbuch mit Praxisbezug.
00:00:56: Die schöne Schrift ist uns sehr gut bekannt die stammt von Johannes Kessler.
00:00:59: er hat dieses Traktat verfasst und es geht darin darum.
00:01:04: also es ist eine Anleitung zur Berechnung und zur Konstruktion von Sonnenuhren.
00:01:10: Das hat er selbst gemacht.
00:01:11: Es hat sehr viele Praxisbezüge drin und es ist auch immer die Do-Form, also wenn du das machst und diese Linie so ziehst dann... Und es hat sehr viel Berechnungsbeispiele gerade für Stadtsangkallen.
00:01:24: Ein nützliches Traktat, wenn man astronomisch begabt ist!
00:01:28: Ist Johannes Kressler bekannt, dass er Astronome ist in Sankt Kallen?
00:01:31: Nein, nur am Rande oder vielleicht einem kleinen Kreis.
00:01:35: Nein ich wusste das auch nicht vorher.
00:01:37: offenbar ist er aber wie zu dieser Zeit ja häufig vielfach interessiert oder sehr breit gefächert interessiert geht in Richtung dieses Universal gelehrten.
00:01:47: Er war Schulmeister an der Lateinschule ursprünglich eine Handwerker Sattler hat aber begonnen mit dem Studium Mit dem Theologiestudium in Wittenberg hat Luther gesehen gehört getroffen, hat sich dann entschieden seine eigentlich ursprünglich geplante Karriere als Geistlichen nicht anzustreben im alten Glauben weil er daneben der reformierten Richtung zugetan war aber war sehr aktiv als Lion-Prediger.
00:02:13: Er hat sehr viel erklärt auch die Bibel das neue Testament einer breiten Bevölkerung und er war offenbar begabt als Lehrer Lehrer der Astronomie.
00:02:25: Wir wissen nicht, wie er es gebraucht hat.
00:02:27: In der Lateinschule waren eher Sprachen im Fokus also nicht Mathematik oder Astronomie.
00:02:33: Dort wird das vermutlich nicht benutzt haben aber vielleicht in einem Freundeskreis, in einem Kreis von Interessierten weil es ist schon sehr schön ausgearbeitet Es ist kein Entwurf, es hat keine Streichungen im Text.
00:02:45: Es ist sehr schön geschrieben und sehr genau gezeichnet auch.
00:02:47: Und eben diese praktische Anleitung.
00:02:50: Also man kann eigentlich theoretisch wirklich eine Sonnenur bauen und berechnen mit diesem Traktat, mit sechsundzwanzig Regeln.
00:02:58: Also je nach Breiten gerade, je nach Ausrichtung der Wand.
00:03:01: Wunderschön wenn man das Durchblättern aufsieht und auch es gibt bewegliche Teile zum Teil drin.
00:03:06: Es ist wirklich didaktisch gemacht damit man etwas nachvollziehen kann was er beschreibt im Text.
00:03:11: Ja und auch diese roten Hervorhebungen an den Seitenrendern dienen der Übersichtlichkeit.
00:03:16: ihnen nochmals Erklärungen.
00:03:18: ja ich hatte Aufreude als ich da durchblätten konnte.
00:03:21: Bekannt ist er sonst eher im Umfeld dieser Reformation.
00:03:24: Du hast gesagt, Luther erwähnt den er selbst hört.
00:03:28: Man stellt sich das wirklich so als eine Aufbruchsstimmung und Zeit vor nicht.
00:03:31: Da ist etwas im Wandel und einer kommt aus dem Handwerk hat dann die Möglichkeiten und entwickelt sich in völlig andere Richtungen.
00:03:39: Dem öffnet sicher wahrscheinlich eine Welt und eben hier dann in diesem Punkt auch diese Welt dieser Sonnenhuren.
00:03:45: Ein bisschen eine einmalige Zeit in St.
00:03:47: Karl.
00:03:47: Ja, das glaube ich auch hier.
00:03:49: Sichere spezielle Zeit, in der auch viel... möglich wird oder man anders denkt, neu denkt.
00:03:55: Neues entdeckt die Astronomie.
00:03:56: Sie war im Trend der Zeit.
00:03:59: Johannes Kessler war zu dieser Zeit das Wissen wir nicht der Einzige dass ich mit Astronomie beschäftigte auch diese Kometenerscheinungen sie wurden betrachtet und dann ging gemeinsam auf die Birneck um eine Kometenerscheinung anzuschauen.
00:04:11: da war Kessle dabei.
00:04:13: Auch Clemens Hör auch Rechenmeister eher wiederum hat sich mit Astronomie befasst.
00:04:19: vermutlich fand er einen Austausch statt zwischen den beiden und für Kessler resultierte ja dann quasi dieses Lehrbuch.
00:04:26: Er hat ja bewiesen, dass er sich mit der Kunst der Sonnenuhr Anfertigung verstand.
00:04:31: Es resultierte dann wirklich in einem Auftrag.
00:04:34: Das ist so diese Öffnung dieser Grundstimmung des Humanismus vielleicht in der Zeit, die ein bisschen insektuell nach ankommt?
00:04:42: Ja, wirklich spannend.
00:04:43: Hat dir dann auch einige gebaut?
00:04:44: Weiß mir das!
00:04:45: Das weiß man und zwar zentral an der Sankt-Laurentzenkirche an der Westwand über dem Eingangsportal eigentlich oben.
00:04:52: Erklär schnell!
00:04:53: Also für jene die nicht aus St.
00:04:54: Gallen sind, was ist die Sankt-Laurentzenkirche?
00:04:56: Die Sankte-Laurenzen-Kirche ist die wichtigste städtische Kirche, wo nicht nur Gottesdienste reformierte, sondern auch die Bürgermeisterwahlen und die Zunftmeisterwahl einen wichtigen mandatestätischen Verlesen wurde.
00:05:11: Sie war der zentrale Versammlungsort der Stadt.
00:05:13: Deshalb eine Uhr!
00:05:14: Deshalb vermutlich eine Uhr.
00:05:15: Sie war auch zentral für die Strukturierung des Tages, wenn man eine Uhr hat – also man kann mit akustischen Zeichen aber eben dann auch mit optischem Zeichen den Tag bei Sonnenschein einteilen.
00:05:27: Man kann ein Zeichenschlagen anhand dieser Sonnenuhr für die Schließung der Stadttore, für die Öffnung der Stadttor, für den Marktbeginn
00:05:35: etc.,
00:05:36: das alles strukturiert und auch den wirtschaftlichen Tag sehr stark.
00:05:40: Eine Sonne nur funktioniert nur, wenn die Sonne scheint?
00:05:43: Wenn sie nicht scheint, oder wenn Nacht ist?
00:05:45: Dann richtet man sich nach dem Wandel Tag-Nacht oder nach den Jahreszeiten.
00:05:51: Oder man konnte einen Blick rüberwerfen zum Münster wo eine mechanische Uhr belegt ist und zwar schon seit dem vierzehnten Jahrhundert.
00:05:59: allerdings gibt es da auch Haken weil mechanische Uhren waren zu dieser Zeit sehr ungenau und wurden eigentlich wiederum nach den Sonnenuhren gerichtet.
00:06:06: Wie ist die katholische Zeit denn dergleiche, wie die reformierte Zeit da geschlagen wird?
00:06:11: Ja das ist eine gute Frage.
00:06:13: Zu dieser Zeit ja schon.
00:06:15: Die mechanischen Uhren wurden nach dem Sonnenstand gerichtet sie waren sehr ungenau und zu dieser Zeit.
00:06:20: ein großes Problem war dass die Münster-Uhr die Mechanische eigentlich nicht mehr ablesbar ist.
00:06:24: Kessler hat fünfzehnzechzechsunddreißig den Auftrag bekommen eine Sonnenur an der Sankt-Laurentzenkirche zu konstruieren und die Stadt beauftragt einen Handwerker, damit die mechanische Uhr im Kloster repariert wird.
00:06:40: Und zwar war das Problem, dass man die Ziffern nicht mehr ablesen konnte.
00:06:47: Also, die Restauration der mechanischen Uhr im Kloster.
00:06:52: Und die Sonnenur am St.
00:06:55: Lawrencekirche kann vielleicht auch im Zusammenhang stehen... dass der Stadt bewusst wird, wir möchten eine eigene Sonnenur oder wir brauchen eine damit die Münster-Uhr gerichtet werden kann in der Nähe auch... ich weiß es nicht.
00:07:08: Aber spannend ist die Geschichte schon.
00:07:10: also, sießunddreißig Sonnennur, fünfunddreißig Reparatur durch die Stadt nicht das größte.
00:07:16: Ja genau.
00:07:17: Wofür braucht sich noch statt einer genauen Zeit?
00:07:19: Was ist wichtig?
00:07:20: Also eben die genaue Zeit, das müssen wir im Anführungs- und Schlusszeichen setzen.
00:07:24: Für uns ist es keine genauelle Zeit, auch mit der Sonne quasi ist ja variabel.
00:07:29: also unsere vierundzwanzigstunden Tageseinteilung jede Stunde ist gleich lang.
00:07:34: Das ist dort noch nicht der Fall.
00:07:37: diese Einteilungen da haben Stunden unterschiedlich lange Zeit dauern einfach wegen den Jahreszeiten wegen dem Sonnenstand etc.
00:07:46: man braucht quasi Die Einteilung der Zeit eben für das wirtschaftliche Leben.
00:07:52: Statttorschließungen, Öffnungen ist wichtig, Marktbeginn, Marktende... Man gewöhnt sich oder es kommt ja auch zu einem veränderten Zeitverständnis mit dem Aufkommen von mechanischen Uhren ab dem vierzehnten, auch im fünften Jahrhundert wo es an immer mehr Uhren gibt, mechanisch in Privathaushalten aber dann wirklich diese.
00:08:11: unser Zeitsystem und dass wir heute gewöhnen sind, kommt mit der Industrialisierung unter den Brücken.
00:08:15: Du
00:08:16: hast vorhin gesagt, man gibt einen Zeitzeichen auch nicht.
00:08:20: Wahrscheinlich ist das dann der Punkt wo man öffnet das Tor und man schließt es.
00:08:23: Man beginnt mit dem Markt – man lässt ihn enden.
00:08:26: Genau!
00:08:26: Das ist ein akustisches Signal, wenn man es genau nimmt, Glockengeläut ist.
00:08:32: Und das ist unabhängig von der Uhr.
00:08:34: Auch die mechanische Uhr ist zu dieser Zeit nicht mit einer Glocke verbunden, die das irgendwie automatisch auf zwölf schlägt, sondern das geschieht... wie getrennt voneinander.
00:08:46: Das sind zwei unterschiedliche Systeme eigentlich, das muss man sich auch bewusst sein.
00:08:51: Wer hat dieses Amt die Systeme zu verbinden?
00:08:53: Wer macht das?
00:08:54: Der Messmer läutet die Glocken da ist dann zuständig für's Glock... aber eben!
00:08:58: Da gibt es Glockengeläuters ja unabhängig von der Uhr ist.
00:09:01: also man hat dann ja Leutordnungen eigentlich auch bei Beerdigungen mit unterschiedlichen Glockern dass man weist ihr habt eine Frau Kind Mann.
00:09:08: Also das ist ja dann wirklich noch das Glockensystem.
00:09:10: das Leutsystem ist etwas anders als dann
00:09:13: gar nicht Der Stundenschlag, der dann von Hand gemacht wird.
00:09:17: Teilweise auch durchdurch, er wird auch vom Hand gemacht.
00:09:19: Ist immer den ganzen Tag durch in der Nacht das Glockengeläut.
00:09:23: oder gibt es auch andere Formen?
00:09:25: Wir wissen von den Nachtwerken da hat man ja keinen Blick mehr auf die Sonne.
00:09:30: Man schlägt die Stunden nicht sondern man geht mit Trompeten durch die Stadt Mit Trompeten?
00:09:35: Ja, mit Trompetten.
00:09:36: Also was ist das für Trompeten?
00:09:38: sehr angenehm für den Schlaf.
00:09:40: Aber es war eigentlich etwas anderes.
00:09:42: Das ist der Nachtwächter, der steht oben auf dem Turm.
00:09:45: Der hat vor allem in der Nacht die Aufgabe nach Feuern ausschaut zu halten.
00:09:51: Und das System ist eigentlich so dass der Nachtwerke auf dem turm zu jeder Stunde.
00:09:55: Fraglich ist wie dann das funktioniert wenn man Keine Stundenanzeige hatte vielleicht mit einer Stunde nur, nehme ich mal an.
00:10:02: Also mit einer Sandur zu jeder Stunde in die Trompete blasen musste damit die patrouillierenden Wächter in der Stadt in den Gassen noch wussten, da ist wach und wenn er nicht blies muss jemand nachschauen ob der auch noch wach ist oder was das Problem ist.
00:10:16: also eigentlich ging es um eine Kontrolle des Wächters.
00:10:19: genau
00:10:20: dass die Feuerwache wirklich funktioniert
00:10:22: dass sie aktiv ist genau
00:10:24: war affiniert wie solche Systeme zusammengelegt sind.
00:10:27: Das ist auch eine lustige Geschichte.
00:10:29: Mechanische Uhren sind der Stertische seit dem siebzehnten Jahrhundert belegt am Rathaus und dort musste der Urmacher, da haben wir eben die Arbeitsverträge, die sind ganz toll.
00:10:39: das war irgendwie eine Uhr, da kam dabei eine mechanische Uhr, kam ein Bär raus, das wissen wir.
00:10:43: es war eine astronomische Uhr und der Urmaker hatte den Auftrag die jeden Tag zweimal täglich zu richten.
00:10:50: also im siebzen Jahrhunderte und das gibt auch einen Gefühl wie Präzise oder unpräzises solch mechanische Uhren.
00:10:57: Lange Zeit waren bis ins neunzehnt Jahrhundert, und mechanische Urenteilweise noch nach Sonnenuhren gerichtet.
00:11:02: Und mussten nachgerichtet werden vor allem.
00:11:05: Heute gibt es auch eine kleine Sonnenur nicht am Waghaus?
00:11:08: Ja
00:11:09: genau irgendwo.
00:11:10: Am Waghaus das ist möglich ja.
00:11:12: Kessler hat dann noch eine weitere Sonne-Uhr gemacht in den fünfzehnvierzig Jahren wenn ich's richtig im Kopf habe beim Muldertour
00:11:19: Weißt du noch von weiteren Orten.
00:11:20: also sind diese beiden Sonnenuren in der Zeit von Kesslern.
00:11:24: Dann hat man Geleut in St.
00:11:26: Lawrence, dann hat man die Uhr hier im Münster.
00:11:30: Genau.
00:11:30: Gibt es weitere Belegungen?
00:11:32: Im sechzehnten Jahrhundert hätte ich keine weiter.
00:11:35: Neben dem siebzehnte Jahrhunderte ist eine mechanische Uhr an Sankt Lawrence belegt und am Rathaus.
00:11:40: Aber das ist die Resche... also ich weiß nicht ob das abschließend alle sind mit Sicherheit.
00:11:43: Also ich vermute nicht weil ja eben nach den Sonnenuhren existierten Und die Münsterur funktionierte auch wieder besser gesagt.
00:11:50: Man konnte sie wieder ablesen, fünfzehn, fünfundseißig.
00:11:53: Schickte eben die Stadt einen Handwerk auf ein Gerüst und gab ihm ein vorher festgelegtes Honorator für.
00:11:59: Die Ziffern waren in Gold!
00:12:01: Und dieser Handwerker stieg hinauf, kletterte aufs Gerüst und beklagte sich dann beim Städtischen Unterbaumeister.
00:12:08: Man müsste seinen Honorar heraufsetzen, es geht gar nicht!
00:12:11: Diese Ziffern sind so riesig das Kosteunmengen an Geld nur schon für die Goldfarbe und die Arbeit ist sehr gefährlich.
00:12:18: Das gehe nicht und hat den Unterbaumeister gebeten Schablonen in der echten Größe dieser Ziffer zu machen, anfertigen zu lassen.
00:12:27: und diese hat man dem Rat vorgelegt damit er sehen kann, wie groß diese Ziffern sind.
00:12:32: Und man hat ihm das Honorar verdoppelt!
00:12:35: Das mussten große Zifferen sein und es zeigt auch Goldfarbe.
00:12:39: Das ist die mechanische Uhr.
00:12:41: Es war eine Prästischobjekt, ein Repräsentationsobjekt.
00:12:45: Dass man sich leisten können musste.
00:12:48: Und das war vermutlich lange Zeit auch ein wichtiger Respekt von mechanischen Uhren zu zeigen.
00:12:55: Wie können
00:12:56: wir das?
00:12:58: sind die Menschen wieder zurück im Kloster.
00:12:59: Genau, es ist schon spannend!
00:13:00: Lange Zeit bis zur Reformation.
00:13:02: oder die Stadt stellte einen Werkmeister für das Münster an und bezahlte ihn und war zuständig für Renovationen rund um die Klostergebäude und zwar mit Einnahmen aus den Spenden der Kirchenbesucher was ja auch zum großen Teil bis zur Reformation natürlich die Stadtbürgerinnen und Bürger waren.
00:13:21: Und man argumentiert genau so.
00:13:23: damit, mit dieser Verantwortung und diese Aufgaben hat er zwei Schlüsseln.
00:13:28: Der Konvent hatte einen Schlüssel für die Heiligtümer.
00:13:31: Die Stadt argumentierte wirklich dann auch vor dem Bildersturm.
00:13:34: Wir haben quasi es ist kein Bildersturm wir nehmen die Bilder nur raus!
00:13:38: Wir sind auch Mit-Eigentümer Funktioniert natürlich nicht rechtlich.
00:13:41: Spannend finde ich aber wirklich, dass diese Aufgabenteilung offenbar immer noch dieselbe ist, obwohl die Stadt im bis Zweiunddreißig den Stiftsbezirk gewaltsam anektiert hatte und auch nach der Rückkehr des Fürstabts liebt das noch Aufgabe des Staates wärmer lohnenswert als zu untersuchen wann das wechselt.
00:13:59: Ja, ich finde das ein interessanter Geschichte.
00:14:02: Wie fest machen sich als Stadtbürger in der Zeit dieses Kloster, diesen katholischen Kern, diesen alten Glauben und seine Orte doch zu eigen?
00:14:12: Es war ja auch noch die Kirche der Bürger.
00:14:15: Also das ist der Ort an dem man vorhin... zum Messen ging.
00:14:18: Das bleibt ja dann bestehen, also wir haben immer wieder klagen bis weit ins achtzehn Jahrhundert statt.
00:14:23: Bürgerinnen und Bürger reformierte gehen in die Messe im Klose oder gehen das Christchen anschauen was dort liegt in der Krippe zu Weihnachten.
00:14:32: Also das ist ja noch eine Verbundenheit.
00:14:35: Nicole, herzlichen Dank für diesen Einblick in die Zeitrechnung in dieses Dokument zurzeit.